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| Gentle Annie Beach |
Abgesehen vom Frühstück verbrachte ich dann die meiste Zeit mit der Fotoauswahl am Laptop bis Chris und ich gegen 15 Uhr einen Strandspaziergang machten.
Vor dem Abendessen spielten wir dann noch Karten. Und danach verschickten wir unseren ersten Bewerbungen via Email an Angebote, welche wir via www.touch.trademe.co.nz/jobs gefunden hatten. Und zum Abschluss eines sehr unspektakulären Tages schauten wir im Auto „Monster Uni“.
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| Oparara Basin |
Am nächsten Morgen sind wir gegen 9:30 Uhr aufgestanden, gingen duschen, frühstückten, nutzten noch einmal kurz das Internet und fuhren dann den Highway Richtung Norden entlang, welcher eng an der Felsküste durch eine grüne Hügellandschaft verläuft. Unterwegs legte wir eine Pause ein und liefen den Spazierweg Lake Hanlon (hin & zurück 30 min).
Im Oparara Basin nördlich von Karamea, ein Ort mit entspannter Atmosphäre, stießen wir auf einige berühmte Naturwunder der Südinsel, u. a. spektakuläre Sandsteinbögen und einzigartige Höhlen in einer von ursprünglichem Regenwald überwucherten Karstlandschaft.
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| Oparara Basin |
Danach ging es noch zum Mirror Tarn (Spiegelsee, hin & zurück 20 min), bevor wir zurück zu unserem Campingplatz der letzten Tage fuhren, allerdings haben wir die letzte Übernachtung nicht bezahlt.
Nach dem Abendessen schauten wir dann „Before Midnight“.
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| Gentle Annie Beach |
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| Pancake Rocks |
Am Ostersonntag fuhren wir durch Geymouth durch direkt nach Hokitika zu Jagosi Jade, wo der Schnitzer Aden Hoglund, ein Freund von Francis & Christine aus New Plymouth, Werke mit traditionellem und modernem Maori-Design herstellt und dafür nur Jade von der Südinsel benutzt.
Leider war er an diesem Tag nicht da,
also fuhren wir zum Frühstücken zum Sunset Point, von dort aus
genossen wir nebenbei eine schöne Aussicht.Hokitika ist eine Gemeinde an der Westküste und liegt etwa 40 km südlich von Greymouth nahe der Mündung des Hokitika Rivers. Die wichtigsten Wirtschaftszweige waren über Jahrzehnte hinweg die Verarbeitung von Pounamu (englisch: Greenstone), einer besonderen Art Jade sowie Forstwirtschaft und der Bergbau, wobei vornehmlich Kohle und Gold abgebaut wurden.
Während wir dann so durch die Kunst- und Kunsthandwerksgalerien schlenderten, stellten wir fest, dass wir meinen Laptop im Imrapahoe Bay Holiday Park vergessen hatten.
Nachdem wir uns ein Heißgetränk in einem Café gegönnt hatten, fuhren wir also zurück um meinen Laptop einzusammeln, der noch brav dort lag, wo wir ihn zum Aufladen zurück gelassen hatten.
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| Nelson Creek Camping Ground |
Zum Übernachten fuhren wir zum Nelson Creek Camping Ground, welcher auf Spendenbasis existiert. Nach einer Runde Karten spazierten wir in der Umgebung, vor dem Abendessen, und fanden eine Hängebrücke.
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| Nelson Creek Camping Ground |
Am nächsten Tag trafen wir uns um 10:15 Uhr mit Erica in „The last Kitchen“, welche zwar eine Vollzeitstelle für Chris als Koch hatte, für mich aber lediglich nur ein paar Stunden die Woche Arbeit hätte. Allerdings hatte sie den Tipp, dass ich doch einmal im Matheson Café nach Arbeit fragen könnte, leider war der Verantwortliche nicht da und meldete sich erst Tage später per Email.
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| Fox-Gletscher |
Der Franz-Josef-Gletscher ist ein etwa 10 km langer Gletscher und befindet sich auf der Westseite der Neuseeländischen Alpen. Er entwässert über den Waiho River in die Tasmansee. Ebenso wie der Fox-Gletscher war auch der Franz-Josef-Gletscher einmal so groß, dass er direkt ins Meer kalbte.
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| Fox-Gletscher |
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| Franz-Josef-Gletscher |
Am Mittwoch standen
wir um 9 Uhr auf und fuhren nach Hokitika. Allerdings haben wir
unterwegs am Lake Ianthe gefrühstückt, der von Sandflies, auf
deutsch Kriebelmücken, heimgesucht wurde.
Sie
sind kleine Mücken, die im Aussehen eher den Fliegen ähneln. Sie
treten am liebsten in Schwärmen auf und können mit ihren Bissen
einen Menschen wahrlich in den Wahnsinn treiben. Es sind allerdings
nur die Weibchen, die das Blut von Vögeln und
Säugetieren saugen; sie stechen die Haut auf und saugen den
Blutstropfen auf, der dann hervortritt. Die Männchen sind dagegen
scheue Vegetarier.In Hokitika gingen wir erst einmal zu einer Westpac, um dort Chris Strafzettel für Geschwindigkeitsübertretung in Höhe von $ 30 zu bezahlen, welchen er sich über Ostern mit 10 km/h zu viel eingefangen hatte. Danach gingen wir zur Hokitika Library und nutzten das kostenfreie W-Lan um weitere Jobbewerbungen zu verschicken.
Daraufhin besuchten wir Aden, der meine Fußkette bereits fertig hatte und Chris gab sein Schmuckstück in Auftrag. Das sollte allerdings ein längerer, zeitlich aufwendiger Prozess werden, welches dann mit der Post geschickt wird.
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| Devils Punchbowl Waterfall |
Irgendwie müssen
wir am Vortag unsere Batterie leer gespielt haben, denn Olaf ließ
sich am nächsten Morgen nicht mehr starten, aber einer der anderen
Camper kam direkt zu uns, um uns Starthilfe zu leisten. Und das
obwohl wir erst 2 Tage zuvor selbst bei anderen Reisenden geholfen
haben den Motor zum Laufen zu bringen.
Nach einem Abstecher
zu New World, der Bibliothek und einem Frühstück am Sunset Point
von Hokitika nahmen wir den Highway über Arthur's Pass Richtung
Christchurch.
Arthur's Pass ist
ein alpiner Übergang in den Südalpen. Mit einer Höhe von 920 m
markiert er die Grenze der Regionen Westland und Canterbury. Von
Christchurch sind es 140 km und bis Greymouth 95 km. Der Pass trennt
die Täler des Otira River, eines Nebenflusses des Taramakau im
Westen und des Bealey River im Osten. Der Pass wurde benannt nach
Arthur Dudley Dobson, der 1864 die ersten Europäer über den Pass
führte. Er wusste von dem Übergang, der gelegentlich von
einheimischen Jägern benutzt wurde, durch Erzählungen des von der
West Coast stammenden Māorihäuptlings Tarapuhi. Er ist die höchste
der 3 Passstraßen, die die Südalpen überqueren. Die anderen sind
Haast Pass und Lewis Pass.In der näher dieser höchstgelegenen Ortschaft Neuseelands mit herrlicher Aussicht unternahmen wir die Wanderung zum malerischen Devils Punchbowl Waterfall (hin & zurück 1 Std.). Danach fuhren wir durch bis zum Campingplatz Coes Ford in der Nähe von Christchurch, welcher kostenfrei ist.
Nach dem Abendessen schauten wir „Der Plan“.
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| Lake Tekapo |
Zwar hatte es den ganzen Tag über genieselt, aber wir mussten Wäsche waschen, also fuhren wir zum Rakaia Huts Campground für 10 $/Nacht. Nach einem Frühstück und als die Wäsche hing, fuhren wir nach Christchurch, da wir nicht den ganzen Tag nur rumlungern wollten.
Christchurch ist
eine lebhafte Stadt im Umbruch, welche unermüdlich und erfinderisch
die Folgen von Neuseelands zweitgrößter Naturkatastrophe meistert.
Traditionell gilt sie als die englischste Stadt Neuseelands, doch
nach dem Beben verleiht man dem schwer beschädigten historischen
Kern auch einen modernen Touch. Irgendwie sind wir dann im Shopping Centre „The Palms“ gelandet und fanden uns relativ schnell im Kmart wieder, bevor wir gegen 17 Uhr spontan entschieden „Fast & Furious 7“ im dortigen Reading Cinemas zuschauen.
Gegen 21 Uhr kamen wir dann wieder am Campingplatz an. Während Chris das Abendessen zubereitete, kümmerte ich mich um die Wäsche.
Am Samstag darauf läpperte sich der
Tag so dahin, bis wir uns gegen 14 Uhr auf in Richtung Rolleston
machten, da für16 Uhr das Probearbeiten anstand. Chris hatte sich
allerdings eigentlich 5 Stunden nur gelangweilt, denn da es Samstag
war, kamen mehr als 100 Gäste zum Abendessen, und es war zu stressig
um ihn einzuarbeiten oder dass er zeigen konnte, was er kann. Ich
hingegen hatte damit zu kämpfen den Überblick zu behalten, da das
Restaurant nicht in Reviere eingeteilt wurde und jeder alles machte,
was nur zu Chaos führen konnte. Und da uns auch keine Mahlzeit
offeriert wurde, ging es danach dann zu McDonalds bevor wir zum
Campingplatz Coes Ford fuhren.Da wir erfahren hatten, dass die noch so etliche Bewerber mehr eingeladen hatten, und Chris noch einmal zum Probearbeiten hätte kommen sollen, da es an diesem Tag zu stressig war, selbstverständlich unbezahlt, hatten wir gleich am nächsten Morgen abgesagt, da wir auch keine Lust hatten noch eine Woche zu warten, bis wir erfahren, ob wir eingestellt werden oder nicht.
Also ging es am nächsten Tag nach
Queenstown – je näher wir kamen, desto kälter wurde es. Gegen
11:45 Uhr hielten wir irgendwo zum Frühstücken und später genossen
wir die Aussicht über den Lake Tekapo.
Der eine Fläche von 82 km² einnehmende Lake Tekapo befindet sich auf einer Höhe von über 700 m über dem Meeresspiegel und wird durch den aus Schmelzwasser von Gletschern gebildeten Godley River gespeist, was dem See, im Zusammenhang mit dem feingeschliffenen Felsuntergrund, eine einzigartige türkise Farbe verleiht.
Zum Übernachten fuhren wir zum Luggate Cricket Club Campground, welcher 10 $/Nacht kostete. Den Abend verbrachten wir, wie schon so oft, mit Karten spielen und lesen.
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| Lake Wakatipu |
Unterwegs haben wir dann im The Garston Hotel & Al's Cafe Diner etwas gegessen und sind dann weiter nach Lumsden, um dort gegen 16 Uhr in der Bibliothek mit dem kostenfreien W-Lan nach Jobs im Southland zu schauen.
Southland
ist die südlichste der Verwaltungsregionen Neuseelands auf der
Südinsel. Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt ist
Invercargill. Sie zählt zu den am frühsten besiedelten Gebieten
Neuseelands, so dass es dort auch zu den ersten intensiveren
Kontakten mit den Māori kam. Besonders Einwanderer aus Schottland
ließen sich in der Gegend nieder.Nachdem wir uns den Ivercargill Central City Camping Park angeschaut hatten, fuhren wir stattdessen zum wesentlich schöneren und günstigeren Beach Road Motor Camp, wo wir für 2 Nächte $ 56 zahlten. Nach dem Abendessen schauten wir dann „Drift“.













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