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| Maraehako Bay |
Te Araroa ist eine Gemeinde in der Region Gisborne im extremen Nordosten. Dort beginnt die größtenteils unbefestigte Straße zum etwa 20 km weiter östlich befindlichen East Cape, dem östlichsten Punkt der Nordinsel.
Dieser Punkt wird damit als der Ort bezeichnet, an dem die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf Neuseeland treffen, noch euphorischer ist die von Einheimischen genutzte Bezeichnung, das hier der neue Tag erstmals auf festen Boden trifft. Dies vernachlässigt allerdings, dass es einige Inseln gibt, die noch näher an der Datumsgrenze liegen.
Bevor wir uns zu Fuß den
25-minütigen sehr anstrengenden Pfad zum Leuchtturm hinauf wagten,
frühstückten wir neben Schafen und Pferden.Der Leuchtturm wurde 1900 auf East Island erbaut, wegen zahlreicher Erdbeben und Felsabbrüche wurde er jedoch 1922 auf die Spitze von East Cape versetzt. Der Leuchtturm ist ein 14 m hoher Turm aus aufeinander geschweißten Stahlblechringen, das Leuchtfeuer befindet sich 154 m über dem Meeresspiegel. Das Licht blinkt in einem Zehn-Sekunden-Intervall und kann über 19 nautische Meilen (rund 35 Kilometer) gesehen werden. Bis 1985 versah im Leuchtturm noch ein Leuchtturmwärter Dienst. Heute wird der Turm vollständig automatisch betrieben.
Es erbot sich uns eine gute Aussicht auf den Pazifik und die umliegende Landschaft.
Zurück auf der Straße
machten wir als nächstes Halt in Tolaga Bay, dem größten Ort am
East Cape. Wahrzeichen von Tolaga ist der bemerkenswerte historische
Kai, welchen wir entlang spazierten, der mit 660 m der längste der
südlichen Hemisphäre ist.
Im dortigen Uawa Foodmarket konnten wir uns die Genehmigung für das Übernachten in der Blue Waters Area in der Nähe vom Strand kaufen, allerdings muss man ein Minimum von 2 Nächten für insgesamt $ 16 zahlen. Nebenbei berichtete uns die Kassieren, dass sie am Wochenende eine starken Zyklon erwarteten und wir uns dann am Besten nicht an der Küste aufhalten sollten.
Am Campingplatz angekommen, spielten wir Karten und aßen Abendessen bevor unser Tag um 21 Uhr endete.
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| East Cape |
Gisborne ist eine hübsche Kleinstadt im Nordosten der Nordinsel. Sie liegt an der Mündung des Turanganui River in die Poverty Bay (Pazifischer Ozean), hat ungefähr 32.700 Einwohner und wird von Surfstränden und einem Meer an Chardonnay-Reben umrahmt.
Nachdem wir in der HB Williams Memorial Library das kostenfreie W-Lan genutzt hatten, aßen wir in einem Park Frühstück und besuchten dann Bushmere Estate, die allerdings 5 $/Person für eine Weinverkostung verlangten, weshalb wir direkt weiter zu Matawhero Wines sind. Dort haben wir gratis 4 Weine verkosten können und entschieden uns den 2014er Gisborne Pinot Rose und den 2012er Church House BF Chardonnay mitzunehmen.
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| Tolaga Bay |
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| Oraka |
27 km nördlich von Napier im Tangoio Falls Scenic Reserve liefen wir zu den lohnenswerten Te Ana Falls.
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| Oraka |
Mit seiner entspannten rustikalen Atmosphäre war das Weingut Crab Farm Winery eine gute Adresse für die erste Weinverkostung an diesem Tag. Zum Preis von 3 = 2 nahmen wir die 2009er Botrytis Selection mit.
Danach erreichten wir Napier, welches eine Küstenstadt an der Hawke Bay ist. Die mit über 56.000 Einwohnern 14.-größte Stadt Neuseelands ist die Hauptstadt der Region Hawke’s Bay. Zusammen mit dem etwa 10 km südlicheren Hastings bildet sie den fünftgrößten Ballungsraum Neuseelands.
Mit unserem Auto fuhren wir den Gipfel (102 m) zum Bluff Hill Lookout hinauf – allerdings erbot sich keine spektakuläre Aussicht, da der Hafen das Bild dominiert.
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| Mahia-Halbinsel |
Es werden hier in Neuseeland hauptsächlich Weißweine hergestellt, und nur wenige Rote, was für mich fantastisch ist, da mir diese eh nicht zu sagen – selten kostete Chris mal einen Roten, war aber auch so gut wie nie überzeugt.
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| bei den Te Ana Falls |
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| auf dem Bluff Hill Lookout |
Am nächsten Morgen
regnete es immer noch, so dass sich auf dem Rasen, auf welchem wir
parkten schon Pfützen gebildet hatten. Nach dem Frühstück fuhren
wir nach Taupo.
Taupo ist
eine 22.300 Einwohner zählende Stadt im Zentrum der neuseeländischen
Nordinsel und liegt malerisch am nordöstlichen Seeufer des Lake
Taupo und macht mittlerweile Rotorua als Hauptstadt des Nervenkitzels
auf der Nordinsel Konkurrenz. Der immer beliebter werdende Ort bietet
eine Vielzahl an adrenalingeladener Aktivitäten an.
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| Huka Falls |
Nach einem warmen
Bad im Pool am 17. März 2015 und einer wohltuenden Dusche fuhren wir
gegen 10:15 Uhr zu den Huka Falls.
Diese markieren den
Punkt, an dem Neuseelands längster Fluss, der Waikato, durch eine
enge Schlucht 10 m in die Tiefe stürzt. Beim Überqueren der Brücke
ließ sich die volle Wucht des reißenden Stroms am eindrucksvollsten
betrachten.
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| Huka Falls |
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| Aratiatia Rapids |
Nach einer
durchfrorenen Nacht, trotz 3 Decken, sowie Leggins, Pullover und 2
Paar Socken, fuhren wir gegen 11 Uhr in den Tongariro-Nationalpark.
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| Aratiatia Rapids |
Wir entschieden uns den Pfad zu den Waitonga Falls (hin & zurück 1 ½ Stunden, 4 km), Tongariros höchstem Wasserfall (39 m), zu nehmen.
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| Tongariro-Nationalpark |
Nachdem wir uns in Taumarunui seit Langem Fast Food im McDonalds gegönnt hatten, obwohl Chris eigentlich nur einen Kaffee haben wollte – die Versuchung war eben zu groß, fuhren wir die 150 km lange Fernstraße zwischen Taumarunui und Stratford, auch bekannt als Forgotten Wolrd Highway bekannt, entlang.
Die Strecke, von der 11 km noch nicht asphaltiert sind, windet sich durch hügeliges Buschland – vorbei an Wehrdörfern der Maori, verlassenen Kohlebergwerken und Gedenktafeln für längst Verstorbene. Ein Highlight war Whangamomona (170 Einwohner): Der schrullige Ort hat sich 1988 nach Meinungsverschiedenheiten mit der lokalen Verwaltung zur unabhängigen Republik ausgerufen. Im Whanagamomona Hotel erhielten wir für 2 $/Person einen Stempel in unserem Reisepass.
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| Waitonga Falls |
Im Aufenthaltsraum spielten wir Karten und gegen 21:30 Uhr gab es ein spätes Abendessen, bevor wir im Auto noch ein wenig lasen.














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