Keiner kommt von einer Reise so zurück,
wie er weggefahren ist.

[Graham Greene (1904-1991]

Mittwoch, 29. April 2015

von Taranaki bis nach Wellington

Am 19. März 2015 fuhren wir nach dem Frühstück um 10:15 Uhr die restliche Strecke des Forgotten World Highways bis nach Stratford.
40 km südöstlich von New Plymouth liegt dieser Ort, der überall an seinen Namensvetter Stratford-upon-Avon (Shakespeares Geburtsort) erinnert. Alle Straßen im Ort tragen die Name von Figuren aus den Werken des Dramatikers.
Während Chris unseren Tank auffüllte, rief ich Francis und Christine an, die uns damals am Lake Karapiro angesprochen und uns zu sich eingeladen hatten. Ich hatte Francis am Apparat, welcher meinte wir sollen direkt zu ihnen kommen – also machten wir uns auf dem Weg zu ihrem Haus. Die Fahrt dauerte ca. 40 min, dann waren wir bei den Beiden angekommen und nach einer Begrüßung gab es gleich einen Rundgang über das großzügige Grundstück mit Blick aufs Meer.
Während des Mittagessens bot Francis an, dass Chris und ich doch über Nacht bleiben könnten, sie hätten zwar kein Schlafzimmer für uns zur Verfügung, aber wir haben unseren Schlafplatz immer mit dabei.
Danach nahm uns Francis mit auf eine kleine Spritztour durch die umliegende Landschaft bis zu seiner Farm, wo wir auf seinen Sohn Kevin trafen und uns der Melkprozess gezeigt wurde. Ich habe es sogar hinbekommen eine Kuh mit der Hand zu melken und Chris als Koch wollte unbedingt frische Kuhmilch kosten – schmeckt nicht groß anders als die aus dem Supermarkt. Auf dem Rückweg nahm Francis eine andere Strecke durch New Plymouth.
New Plymouth, das vom Mt. Taranaki überragt wird und von fruchtbarem Ackerland umgeben ist, besitzt de einzigen internationalen Tiefseehafen in diesem Abschnitt der Küste. Die Stadt hat eine blühende Kunstszene und bietet mit ihren schönen Stränden und dem Egmont National Park ganz in der Nähe viele Attraktionen für Outdoorfanatiker.
Wie auch immer Chris und Francis auf das Thema Waffen und Schießen gekommen sind, jedenfalls nahm Francis uns beide dann mit zum hinteren Teil seines Grundstücks und ließ uns bei doch stärkerem Wind auf improvisierte Ziele schießen. Dabei fand Francis es sehr interessant, dass er Deutschen das Schießen beibrachte, obwohl doch sein Großvater im Krieg Deutsche erschossen hatte.
Zum Abendessen bereitete Chris das von Francis selbst erjagte Wildfleisch in Form eines Gulaschs zu und danach unterhielten wir uns 4 den Rest des Abends über viele verschiedene Themen.

Am nächsten Tag wollte uns Francis eigentlich mit seinem Boot zum Fischen mitnehmen, aber die See war zu rau dafür, also gingen wir Schafe kuscheln.
Ich wollte schon seit geraumer Zeit, da ich hier ständig Schafe sehe und die so schön flauschig aussehen, unbedingt ein Schaf kuscheln. Dieser Wunsch sollte nun in Erfüllung gehen, da Francis auf seinem Grundstück 6 Schafe hält. Allerdings mussten wir erst einmal eines davon fangen, was sich als nicht so einfach herausstellte, am Ende, nachdem Francis auch einen Purzelbaum gemacht hatte, hatten wir das Lamm gefangen und konnten es streicheln und hochheben.
Am Abend vorher hatte Francis erwähnt, dass sein Rasen vor dem Haus mal wieder gemäht werden müsste, und da er einen Aufsitzmäher hat, bot ich mich selbstverständlich an.
Nachdem ich den Rasen gemäht hatte, boten Francis und Christine uns an, mit ihnen doch noch zu ihrem Strandhaus in Mokau zu kommen. Chris hatte sich anfänglich ein wenig gesträubt, weil er dachte, er würde die Gastfreundschaft zu sehr ausnutzen.
mit Francis & Christine
Das kleine Dorf Mokau, mit dem perfekten Kegel des Mt. Taranaki am Horizont besitzt einen schönen schwarzsandigen Strand, der sich gut zum Surfen und Angeln eignet.
Auf dem Weg dorthin wollten wir eigentlich einen Imkerfreund von Francis besuchen, der uns die Honiggewinnung zeigen sollte, allerdings war dies zu dem Zeitpunkt als wir eintrafen nicht möglich.
Da Chris und ich noch einen Zwischenstopp bei den Three Sisters, einer Felsformation, einlegten, verabredeten wir uns mit Francis und Christine an ihrem Strandhaus. Da Ebbe war konnten wir die Küste entlanglaufen. 2 Schwestern stehen etwas verloren vor der Küste, die dritte ist vor 10 Jahren zu einem Steinhaufen zusammengefallen – aber durch die ausgewaschenen Klippen entsteht inzwischen eine neue Schwester.
Da Kevins, Francis Sohn, Strandhaus nur 2 Häuser weiter weg ist und dieser mit seinem Sohn Corey (16 J.) auch über das Wochenende blieb, fuhren die 3 mit ihrem Bötchen zum Angeln hinaus auf das Meer – leider war das Boot zu klein, um mehr als 3 Personen zu transportieren.
Also nutzen Chris und ich, nachdem er mir eine kleine Einführung gegeben hatte, die Möglichkeit mit deren Quads am Strand zu fahren. Warum auch immer standen in Francis Garage 4 Quads.
Somit hatte ich eigentlich alles, was ich in Neuseeland machen wollte: Schaf kuscheln, Quad fahren und Schießen, erledigt und hätte nach Haus fliegen können... ;)
bei den Three Sisters
Nach unserer Strandtour gönnten wir uns ein paar Bierchen und schauten den Abend über Chricket, da der ICC Cricket World Cup 2015, der vom 14. Februar bis 29. März 2015 in Australien und Neuseeland ausgetragen wurde, lief.
Er war die 11. Auflage des Cricket World Cup, bei der um die wichtigste Trophäe im Cricket gespielt wird. Der World Cup wird im One-Day International-Format ausgetragen, bei dem jedes Team jeweils ein Innings über maximal 50 Over bestreitet. Im Finale von Melbourne konnte sich Australien mit 7 Wickets gegen Neuseeland durchsetzen.
Gegen 23:30 Uhr gingen wir dann schlafen, allerdings nicht in Olaf sondern wir konnten in einem der Schlafzimmer übernachten – herrlich.

Da schon am Abend zuvor mitgeteilt wurde, dass die 3 Jungs wieder zum Angeln raus fuhren und das recht früh, schliefen Chris und ich aus bis ca. 11 Uhr. Danach fuhren wir mit einem Quad runter zum Strand, damit Chris den Jungs den Anhänger für das Boot ins Meer steuern konnte, während sie wieder einliefen, wie schon am Abend vorher. Danach gönnten wir uns ein Bad im Meer, das allerdings echt kühl war.
bei den Three Sisters
Während Chris dann den anderen half den gefangenen Fisch zu filetieren, las ich mein Buch. Relativ schnell stand fest, dass wir mit der Familie noch eine weitere Nacht im Strandhaus verbringen würden – Francis hatte unsere Gesellschaft echt gern.
Da Chris das Bedürfnis hatte etwas Lebendes zu erschießen, machten wir uns wenig später mit Francis und Corey auf die Suche nach wilden Ziegen, leider hatten wir das Pech, dass wir keine gefunden hatten. Für mich war das irgendwie beruhigend, denn ich denke nicht, dass es mir möglich gewesen wäre auf so eine niedliche Ziege zu schießen.
Nach erfolgloser Jagd sind wir zurück nach Mokau und Chris und ich haben uns jeweils ein Quad geschnappt und sind noch mal am Strand entlang geheizt.
Später lief dann wieder Cricket und währenddessen sind gegen 18:30 Uhr Corey, Kevin und sein äußerst unangenehmer Freund Wall zum Abendessen rüber gekommen. Ein Glück hatten die sich nach einiger Zeit wieder verabschiedet, denn die beiden Erwachsenen waren in ihrem betrunkenen Zustand keine angenehme Gesellschaft.
Francis und Christine brachten uns dann das Kartenspiel Euchre bei.
Mt. Taranaki
Euchre ist ein Kartenspiel für 2 bis 6 Personen. In der Regel wird es zu viert gespielt. In England und Amerika ist Euchre ein beliebtes Kartenspiel. In Deutschland dagegen ist dieses Spiel weniger bekannt, obwohl es von deutschstämmigen Einwanderern nach Amerika gebracht wurde. Ziel des Spiels ist, mindestens die Mehrzahl der Stiche, also 3 an der Zahl, zu erlangen. Nach dem Mischen und Abheben werden die Spielkarten gegen den Uhrzeigersinn verteilt. Jeder der Euchre-Spieler erhält 5 Karten, die in 2 Würfen verteilt werden: Zuerst bekommt jeder Spieler 3, dann noch einmal 2 Karten. Die übrigen Karten werden als Talon verdeckt beiseitegelegt. Die oberste Talonkarte wird jedoch umgedreht und bestimmt die Trumpffarbe. Beginnend mit dem Spieler in der Vorhand-Position müssen die Spieler nun erklären, ob sie ein Spiel wagen wollen. Sieht sich ein Spieler aufgrund seiner Handkarten nicht dazu in der Lage, das Spiel zu übernehmen, erklärt er: „Ich passe!“ Denkt ein Spieler jedoch, mindestens drei Stiche erringen zu können, so sagt er: „Ich nehme das Spiel auf“. In diesem Fall bleibt die Trumpf weisende Karte offen liegen. Falls jedoch alle Spieler passen, wird vom Kartengeber die Trumpf bestimmende Karte umgedreht und von Vorhand eine neue Versteigerungsrunde begonnen. Nun darf allerdings die Trumpffarbe von den Spielern bestimmt werden. Der Spieler, der jetzt eine Trumpffarbe benennt, bildet zusammen mit seinem Partner die spielende Partei. Wenn sich abermals kein Spieler zur Spielübernahme bereit erklärt, wird vom nächsten Spieler neu gegeben.
Bei unserer Runde bildeten Francis und Chris ein Team, sowie Christine und ich – und da Chris eigentlich immer gewinnt, war das auch an diesem Abend so. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.
Manawatu Gorge


Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen von den Beiden. Dies spiegelte sich dann auch gleich im Wetter wieder: es regnete.
Chris und ich sind dann erst einmal nach New Plymouth gefahren, um unsere Vorräte aufzufüllen.
Über den Surf Highway 45, welcher sich von New Plymouth bis nach Hawera im Süden über eine 105 km Strecke entlangzieht, fuhren wir zum Cape Egmont Lighthouse.
Entlang der Strecke findet man jede Menge schwarze Strände – wer aber erwartet, dass er während des ganzen Fahrt die Wellen an die Küste branden sieht, wird enttäuscht sein: Die meiste Zeit schlängelt sich de Straße durch Farmland.
Der malerische gusseiserne Leuchtturm, welchen wir an diesem Tag sogar besteigen konnten, wurde 1881 von Mana Island bei Wellington an seinen heutigen Standpunkt versetzt.
Zum Übernachten ging es dann zum kostenfreien Te Ngutu O Te Manu Domain Camp, wo wir Karten spielten und es uns nach dem Abendessen in Olaf gemütlich machten.

Der nächste Tag begann mit leichtem Nieselregen zum Frühstück, woraufhin wir uns weiter in Richtung Süden begaben. Wir legten einen Zwischenstopp in Wanganui oder Whanganui ein, welches eine raue, etwas verlotterte historische Stadt mit rund 39.400 Einwohnern ist. Sie liegt etwa 200 km nordnordöstlich von der Hauptstadt Wellington an der Mündung des Flusses Whanganui River in die Tasmansee.
Danach ging es weiter nach Palmerston North, wo wir zu Kmart und Countdown – ohne Kühlmöglichkeit mussten wir eben öfter einkaufen – gingen.
Von der wohlhabende, von Schafzucht und Milchwirtschaft geprägte Region bildet das an den Ufern des Manawatu River gelegene Palmerston North das Zentrum. Dessen nicht allzu hohe Hochhaustürme ragen aus den Ebenen empor.
Rund 15 km nordöstlich von Palmerston North taucht der Highway in die Manawatu Gorge ein.
Die Manawatu Gorge ist eine Schlucht, die zwischen der Ruahine Range und der Tararua Range verläuft. Sie verbindet die Regionen Manawatu und Hawke's Bay. Die Manawatu Gorge mit dem in ihm fließenden Manawatu River hat sich als Durchbruchstal geradlinig durch das umgebende Gebirge geschnitten, während sich die Gebirge langsam hoben. Die meisten anderen Flusstäler haben sich durch Erosion bereits vorhandener Gebirge gebildet.
Bei der Alfredton Domain, welches ein kostenfreier Campingplatz ist, angekommen und wo wir die Einzigen waren, versuchten wir vergeblich in die dort vorhanden Küche zu kommen, die sich trotz gefundenem Schlüssel nicht öffnen ließ. Also spielten wir Karten, aßen Abendessen und Chris machte wieder ein Lagerfeuer.

Am 24. März 2015 fuhren wir über Masterton in die hübsche Stadt Martinborough, welche das reizvollste Ziel in Wairarapa ist, mit ihrem baumbestandenen zentralen Platz und ein paar zauberhaften alten Häusern inmitten von Weideland und geraden Reihen von Weinstöcken. Mit so vielen Weingütern rund um die Stadt war es gar keine Frage, was die Hauptbeschäftigung an diesem Tag war.
Als erstes ging es zur eleganten Kellerei: Palliser, wo die Weine wohl so gut sind, dass selbst die britische Königin ein paar Flaschen in ihrem Keller lagern hat. Wir verkosteten 6 Weine, aber überzeugt zum Kauf hatte uns keiner.
Im Ata Rangi, eine der ersten Weinkellerein, die im Weinland Wairarapa entstanden ist, wurde für die Verkostung 5 $/Person verlangt – leider hatte sich die Investition nicht gelohnt.
Bei Schubert Wines, welche auch eine Gebühr für die Verkostung verlangten, überzeugte lediglich der 2014er Dolce, der mit seinem Preis allerdings viel zu überteuert war.
Leider hatten die anderen Weingüter geschlossen, so dass wir zum Cape Palliser fuhren.
Die Wairarapa-Küste südlich von Martinborough um die Palliser Bay und das Cape Palliser ist abgeschieden und dünn besiedelt. Die kurvige Straße zum Kap ist äußerst malerisch: auf der einen Seite das weite Meer und schwarzsandige Strände auf der anderen karge Hügel und steile Klippen.
Cape Palliser
Der steile Aufstieg über die rund 250 Stufen auf den Cape-Palliser-Leuchtturm ging ganz schön in die Beine, belohnte aber mit einem hinreißenden Blick über die Küste.
Auf der windigen Ngawi Camping Area konnten wir kostenfrei übernachten – dort angekommen spielten wir Karten, aßen Abendessen und während des Sonnenuntergangs schauten wir „Kampf der Titanen“ und „Pitch Perfect“.

Chris wollte schon seit einigen Tagen in eine Schwimmhalle/Wasserpark zu gehen. Nun hatten wir uns dies für den heutigen Tag vorgenommen, doch zu erst waren wir noch im Pak'nSave einkaufen und nutzten das W-Lan in der Upper Hut City Library.
Upper Hutt ist eine 30 km nordöstlich der neuseeländischen Hauptstadt Wellington gelegene Stadt. Sie befindet sich in der nördlichen Talsenke des Hutt Valley. Der Stadt-Distrikt von Upper Hutt ist mit einer Fläche von über 540 km² der größte Stadt-Distrikt auf der Nordinsel und nach den Stadt-Distrikten von Dunedin und Christchurch der drittgrößte Neuseelands.
Gegen 13:30 Uhr gingen wir für 9,10 $/Person ins H²O Xtream, welches mich an die einfach Schwimmhalle in meiner Heimatstadt eronnerte. Immerhin gab es 2 große Becke, eines sogar mit Wellensimulation und einigen Wasserspielerein, sowie 3 Rutschen.
Später machten wir noch einen Abstecher zu Countdown, bevor wir uns für die Nacht nur 15 Fahrminuten vom Wellingtoner Zentrum an der Ohwiro Bay als kostenfreien Campingplatz niederließen. Vor dem Abendessen lasen wir ein wenig, danach gingen wir spazieren und schauten vor dem Schlafen „Pacific Rim“.
Cape-Palliser-Leuchtturm
Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und, zusammen mit den angrenzenden Städten Lower Hutt, Upper Hutt und Porirua, nach Auckland der zweitgrößte Ballungsraum des Landes. Wellington befindet sich an der Südspitze der Nordinsel und hat rund 191.000 Einwohner. Das Gebiet in und um Wellington stellt das politische und kulturelle Zentrum des Landes dar und ist Mittelpunkt der neuseeländischen Film- und Theaterindustrie. Der Rang als Kulturhauptstadt Neuseelands ist jedoch durch das in diesem Bereich aufstrebende Auckland bedroht. Bekanntheit erlangte Wellington auch für seine malerische Lage zwischen Naturhafen und grünen Hügellandschaften, die in die hügeligen Vororte eingebettet sind und in denen man noch viele Villen im Kolonialstil vorfindet.

Der 26. März 2015 bedeutete die Überfahrt auf die Südinsel.
Also begaben wir uns nach dem Aufstehen zur Reederei Bluebridge Ferry, wo wir für $ 226 unser Ticket für die Fähre um 13:30 Uhr bekamen. Da wir unser Auto kostenfrei auf dem Parkplatz der Reederei stehen lassen konnten, schauten wir uns zu Fuß ein wenig die Innenstadt von Wellington an. Wir machten auch einen Abstecher zum YHA, wo wir uns ohne Probleme einen Moment aufhalten konnten, nach deutschen Büchern und Lebensmitteln stöbern, die andere Reisende nicht mehr benötigen und in sogenannten Free Food Shelves liegen lassen. Ebenso nutzen wir kurz das e kostenfreie W-Lan, bevor wir zurück zu unserem Auto gingen, um etwas zu frühstücken.
Auf dem Fährschiff suchten wir uns dann einen Platz mit Steckdose und luden all unsere elektronischen Geräte auf, während wir „Riddick – Überleben ist seine Rache“ schauten.
Gegen 18 Uhr legten wir in Picton an.
Die kleine Hafenstadt schmiegt sich in eine tiefe Schlucht tief im Innern des Queen Charlotte Sound. Die Stadt ist der wichtigste Hafen für Reisen zur Südinsel und der beste Ausgangsort für die Weiterfahrt zu den Marlborough Sounds.
Wir folgten dem 35 km langen kurvenreichen Queen Charlotte Drive in Richtung Havelock und genossen dabei traumhafte Blicke auf die Sounds. Als Nachtquartier wählten wir den Smiths Farm Holiday Park für 32 $/Nacht und bekamen zur Begrüßung jeweils einen Muffin und eine Tüte Tierfutter, um die die Ziegen, Schafe oder das Schwein zu füttern. Ebenfalls wurde uns empfohlen die Wanderung zum in der Nähe liegenden Wasserfall mit Glühwürmchen zu machen. Also starteten wir mit Taschenlampe bewaffnet gegen 19:45 Uhr, wie so viele andere Camper, in Richtung Wasserfall, welchen wir nicht erreichten, da der Weg unbefestigt war und es schnell sehr dunkel wurde, allerdings konnten wir die Glühwürmchen leuchten sehen.

1 Kommentar:

  1. Sehr schöner Post!
    Ich mag deinen Blog, vor allem, weil ich selbst gerne mal nach Neuseeland würde.
    Ich habe auch vor kurzem über Blogzug erst deinen alten Blog gefunden, und jetzt diesen hier! :-)
    Stimmt es eigentlich, dass es irgendwo in der Nähe von Wellington am Meer auch Pinguine gibt, die dort leben?
    Auch cool fand ich die Sache mit den Quads, ich würde sehr gern mal irgendwann Quad fahren!

    Was ich aber zu bemängeln habe ist die Länge des Posts, zusammen mit der Schriftart und -größe, es wäre glaube ich angenehmer zu lesen, wäre dieser Post in zwei Teile geteilt und ich verschiedene Posts gepackt worden :-)

    Liebste Grüße,
    Alexandra von growing-in-self-confidence.blogspot.de

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